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Wing Island - Hintergrund

Releasedates System Entwickler Cover EUR-Version Cover US-Version Cover JAP-Version
ijapankl - 02.12.2006
iusakl - 20.03.2007
ieuropakl - 13.04.2007
Nintendo Wii Hudson Entertainment iWingEur_packvornkl iWingUs_packvornkl iWingJap_packvornkl
Mitwirkende
-
Website
http://www.hudsonent.com

Hudson Entertainment liefert für die Nintendo Wii ein Spiel ab, welches im Spielablauf und auch in anderen Punkten sehr an Pilotwings erinnert. Der Titel: Wing Island!
Das Spiel ist damit das erste, welches die neuartige Wii-Steuerung zur Kontrolle eines Flugzeuges nutzt.
Und dies funktioniert in der Praxis auch recht gut! Mittels kippen der WiiMote neigt sich euer Luftgefährt in alle Richtungen, ein schneller Stoß nach vorne sorgt für einen kurzen Extraschub. Auch schnelle Wenden lassen sich durchführen, ein fixer Ruck zu einer Seite genügt.
Anders als bei Pilotwings seit ihr aber nun nicht immer alleine unterwegs. Wing Island - Logo In dem Großteil der 27 Missionen befehligt ihr eine Gruppe von 5 Flugzeugen deren Formation ihr selbst bestimmen dürft. Dies geschieht ebenfalls über bestimmte Gestiken, die ihr mit der Wii-Fernsteuerung durchführt. Insgesamt 3 verschiedene Formationen stehen euch zur Auswahl, die aber nicht einfach nur eine nette Idee darstellen sollen. Vielmehr hat jede ihre Vor- und Nachteile bzw. ist in bestimmten Situationen unerlässlich. In der Linienformationen fliegen alle Maschinen hintereinander, ihr seit also sehr schnell unterwegs, könnt durch enge Öffnungen fliegen, seit aber sehr träge was Wendungen angeht. Anders ist dies bei der Kreuzformation, hier ordnen sich eure Flügelmänner um euch herum an. Dadurch seit ihr extrem wendig aber auch nicht so schnell unterwegs.

Letztere Formation eignet sich jedoch auch hervorragend für die diversen Transportmissionen die ihr absolvieren müsst. Hier gilt es meist an einer oder mehreren Stellen Kisten aufzunehmen und diese dann über einem Ziel abzuwerfen. Man sollte sich aber nicht nur Gedanken um die richtige Formation machen! Vor jeder Mission wählt man nämlich sein Flugzeug aus, mit dem man die anstehende Aufgabe bewältigen möchte. Im Laufe der Story stehen 6 Maschinen zur Auswahl, die aber teilweise erst gekauft werden müssen. Diese Unterscheiden sich dann teils erheblich in den drei Werten Motorleistung, Gewicht und Wendigkeit. Wing Island - Screenshot1 So gibt es zwei Allrounder, zwei schnelle und zwei träge Fluggeräte. Je nach Anforderung eignet sich natürlich die eine Maschine mehr als die andere. Und wem die Werte noch nicht zusagen, kann sich durch in den Missionen erworbenes Bares im Zubehörshop austoben. Dort lassen sich die Maschinen tunen und so etwas anpassen.
Das Geld verdient man wie gerade angesprochen, durch das lösen der 27 Missionen. Dabei geht es meist darum, möglichst schnell die gestellte Aufgabe zu erfüllen. Je schneller man ist, desto höher ist die Bewertung und damit auch die Kohle die man ausbezahlt bekommt.

Insgesamt gibt es 3 Inseln, auf jeder werden euch 9 Aufgaben gestellt. Diese sind verpackt in einer Story um einen jungen Piloten namens Sparrow Wing der mit seinem Flugunternehmen "Wing Inc." seine Brötchen verdient. Die Geschichte wird ziemlich unspektakulär in Standbildern erzählt und ist vollkommen belanglos. Ich kann an dieser Stelle auch nicht viel dazu sagen, da ich immer sofort weitergeklickt habe. Zu Beginn jedes Auftrags wird ohnehin nochmal kurz das Missionsziel erläutert, daher sind die kurzen Storyschnippsel mehr oder weniger überflüssig.
Sind die Aufgaben noch recht abwechslungsreich (Transportaufträge, Rennen, Suchmissionen...), sind es die drei Lokalitäten weniger. Die Inseln sind zwar vom Aufbau sehr unterschiedlich (eine große Stadt, mehrere hohe Klippen, eine zusammenhängendes Eiland) ist die Optik weniger verschieden. Auch fehlt den Inseln irgendwie das Leben, zwar bewegte sich bei Pilotwings 64 auch recht wenig auf den Inseln doch dort machte es einfach mehr Spaß die Gegend zu erkunden. Das hab ich bei Wing Island nie gemacht obwohl es einen entsprechenden Modus gibt.
Leider überzeugt auch der Mehrspielermodus nicht. Hier könnt ihr gegen einen Mitspieler im Ballon-Zerstören oder Wettrennen antreten. Für Solisten gibt es beides auch wahlweise gegen einen CPU-Gegner oder die Uhr.

Mein abschließendes Fazit zu Wing Island: Hudson Soft hat ein paar gute Ansätze gemacht und ein durchaus unterhaltsames Spiel kreiert. Beim Vergleich mit Pilotwings - den man zwangsläufig auf dieser Seite ziehen muss - bleibt der Titel aber weit zurück! Es fehlt mir einfach der gewisse Charme des Spiels und auch die Klasse und Abwechslung der Missionen. Zwar funktioniert die Steuerung der Flugzeuge gut und auch die Idee mit den verschiedenen Formationen ist gelungen, doch möchte ich verschiedene Flugapparate und nicht auf ein Gerät beschränkt sein!
Wie die Umfrage auf der Seite zeigt denken auch einige andere so, hoffen wir das Nintendo selbst einen Nachfolger liefert! Das die Steuerung auf der Wii funktioniert hat Wing Island auf jeden Fall gezeigt!



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