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Pilotwings Resort - Hintergrund

Releasedates System Entwickler Cover EUR-Versionen Cover US-Version Cover JAP-Version
ijapankl - 14.04.2011
iusakl - 27.03.2011
ieuropakl - 25.03.2011
Nintendo 3DS Monster Games i3DSeur_packvornkl i3DSusa_packvornkl i3DSjap_packvornkl
Mitwirkende

März 2011, nach fast 15 Jahren erscheint wieder ein neues Pilotwings. Doch damit nicht genug, der jüngste Spross der Serie tritt in die Fußstapfen seiner beiden Vorgänger und ist wieder ein Starttitel für eine neue Nintendo Hardware. Dieses mal ist es aber ein Handheld und was für einer! Der Nintendo 3DS bietet dem Spieler 3D-Effekte ganz ohne Brille oder andere Hilfsmittel.

Was man von diesem Feature halten soll, muss jeder für sich selbst entscheiden. Spielerisch hat die 3D-Darstellung keinen Sinn, nett anzusehen ist sie aber auf jeden Fall auch bei Pilotwings Resort. Objekte an denen ihr vorbei fliegt heben sich schön von weiter entfernten Gegenständen ab, euer Fluggerät präsentiert sich die ganze Zeit in 3D. Deaktiviert man die 3D-Darstellung, hat man das Gefühl man spielt auf dem Nintendo 64.

Und so hat Nintendo auch darauf geachtet das auch ein Pilotwings drinnen steckt wenn Pilotwings drauf steht. In rund 40 Missionen sammelt ihr Punkte, deren Anzahl am Ende der kurzen Aufgaben nochmals in Form einer Bewertung von bis zu 3 Sternen dargestellt wird. Bis ihr überall 3 Sterne gesammelt habt oder gar die volle Punktzahl landet, dürfte aber einige Zeit vergehen.

Wie bei den Vorgängern müsst ihr alle Fluggeräte perfekt beherrschen. Zwar sind es wie bei Pilotwings 64 auch diesmal 6 Gefährte, diese unterscheiden sich aber nicht mehr so stark voneinander. Von jedem der 3 "Standards" - Rocket Belt, Hangglider und Flugzeug (ersetzt den Gyrocopter) - gibt es eine verbesserte Version: ein stärkerer Rocket Belt, ein schnelleres Flugzeug oder ein Flugdrache mit zusätzlichem Pedalantrieb. Eine Ausnahme bildet eine Mission mit einem "Wing Suit", in der man sich tollkühn in die Tiefe stürzt. Übrigens gibt es keine feste Anzahl von Piloten mehr, vielmehr steigt ihr mit eurem selbst kreierten Mii ins Cockpit.

Auch die Missionsziele stützen sich auf Altbewährtes: Ringe durchfliegen, Ballons rammen, Fotos schießen, Zielscheiben treffen und auf Plattformen landen. Warum sollte man hier auch was ändern, diese Aufgaben machen auch bei Pilotwings Resort viel Spaß und fallen teilweise sehr anspruchsvoll aus. Die Missionen löst ihr in 5 (Schwierigkeits-)Stufen, vergleichbar mit den Pilotenklassen aus dem Vorgänger.

Wer hier alles gemeistert hat, für den steht noch der Freiflug-Modus bereit. Diesen gab es auch schon im Vorgänger - damals noch als Birdman tituliert - orientiert sich aber an Wii Sports Resort. Mit einem frei wählbaren Fluggerät düst ihr über die Insel und sammelt allerhand Objekte ein die über die ganze Karte verstreut sind. Dabei müsst ihr mindestens einmal in jedem Gefährt Platz nehmen um alles einzusacken. Wer fleißig sammelt schaltet dadurch Miniaturmodelle der Arbeitsgeräte frei oder kann zu unterschiedlichen Tageszeiten die Insel erkunden.

Und damit wären wir zuguterletzt am großen Kritikpunkt des Spiels angelangt. Auf Wuhu Island lässt sich zwar einiges entdecken, jedoch ist die Insel die einzige Karte die ihr erkunden dürft. Im Gegensatz zu den 4 grundverschiedenen Karten von Pilotwings 64 ein sehr überschaubares Angebot.

Nichtsdestotrotz gefällt mir auch der neueste Ableger der Serie, zumal wir wie eingangs erwähnt fast 15 Jahre auf eine Fortsetzung warten mussten. Dem grandiosen Pilotwings 64 kann Pilotwings Resort aber nicht das Wasser reichen.



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